Heimat – ein Fotoprojekt

Heimat ist nicht da oder dort. Heimat ist in dir drinnen, oder nirgends.

Hermann Hesse

Zusammen mit 39 anderen Fotografinnen und Fotografen habe ich mich über die vergangenen Monate konzeptionell und fotografisch dem Thema „Heimat“ gewidmet. Dabei sind wir der Bedeutung des Begriff ein bisschen näher gekommen. Wir haben ihn noch immer nicht in Gänze durchdrungen, aber wir wissen jetzt:

Heimat passt nicht in einen Raum!

Ganze zwei Säle umfasst die virtuelle Ausstellung.  Die Ergebnisse sind beeindruckend und die Geschichten dahinter berührend! Ich lade dich ein, einen Blick in die Heimat der angefertigten Bildserien zu werfen:

https://t1p.de/heimat-I

https://t1p.de/heimat-II

Mein Beitrag zu „Heimat – ein Fotoprojekt“ befindet sich im Raum I. Ich freue mich über euren Besuch in der virtuellen Galerie.

Was verstehen unterschiedliche Menschen unter dem Begriff „Heimat“ ? Wie, wo und wann fühlen sie sich ihrer „Heimat“ am nächsten?

Heimat ist für mich mehr ein Gefühl als ein Ort. Dieses Gefühl hängt mit meiner Kindheit zusammen, vor allem mit meiner Grossmutter. Sie strickt bis heute für die ganze Familie bunte Wollsocken – und das mit 96 Jahren.

 

Heimat bedeutet Blut und Boden – Arbeit bedeutet Kraft mal Weg. Ich bevorzuge Arbeit.

 

Heimat ist, wo ich ich sein kann und Zeit irrelevant ist.

 

Ich verbinde den Begriff Heimat mit vielen guten Gefühlen und dem Ort, an dem ich aufgewachsen bin und mich heute mit meiner Familie wohl fühle.

 

Heimat:
DA-sein
BEI SiCH-sein

 

Heimat ist für mich ein problematischer Begriff, ich assoziiere ihn eher mit Ausgrenzung und Abgrenzung. Vertrautheit, Sicherheit, Geborgenheit – in mir selbst und in meiner Umwelt – drücken aus, wann ich mich «zu Hause fühle».

 

 

Nach einem anstrengenden Auslandeinsatz eine feine Bratwurst mit Rösti: Das ist für mich Heimat!

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