Zone der Instabilität

Das am 10. Mai 2005 eröffnete Denkmal für die ermordeten Juden Europas ist eine eindrückliche Installation von Peter Eisenman mit über 2’700 Stelen auf einem 19’000m² grossen Feld südlich des Brandenburger Tors in Berlin. Im ursprünglichen Entwurf waren die Stelen keine themenbezogenen Symbole, es sollte vielmehr ein individuell erfassbares Erfahrungsfeld in einer „Zone der Instabilität“ entstehen.

Dem Bau gingen grosse Kontroversen voraus.  Mittlerweile gehört das Holocaust-Mahnmal zu den meist besuchten Attraktionen und beliebtesten Fotosujets in Berlin.

Ein Gang zwischen den Stelen führt einen in ein zunehmend vertieftes, wellenförmig angelegtes Labyrinth von 2,38 m × 95 cm messenden Stelen. An der tiefsten Stelle sind die Stelen 4,7 m hoch. Unter dem Stelenfeld befindet sich der „Ort der Information“,  der mit Ausstellungen die Erinnerung an Geschichte wachhalten will..

 

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